Home » Geocaching GPS Tipps So macht Schatzsuche Spaß

Geocaching GPS Tipps So macht Schatzsuche Spaß

Hand mit GPS-Gerät im Wald auf Schatzsuche

Manchmal hat man das Gefühl, dass die ganze Welt nur noch vor Bildschirmen sitzt. Aber es gibt ja zum Glück noch Alternativen! Geocaching zum Beispiel. Das ist im Grunde eine moderne Schatzsuche, bei der man mit GPS-Geräten oder Smartphones auf die Jagd nach versteckten Dosen geht. Klingt erstmal simpel, aber es steckt mehr dahinter, als man denkt. Egal ob man gerade erst anfängt oder schon ein bisschen Erfahrung hat, ein paar gute Geocaching GPS Tipps können nie schaden. Wir haben uns das mal genauer angeschaut.

Geocaching GPS Tipps – Das Wichtigste auf einen Blick

  • Geocaching ist eine weltweite Schatzsuche, bei der man mit GPS-Koordinaten versteckte Behälter, sogenannte Caches, findet. Oft sind darin kleine Tauschgegenstände und ein Logbuch.

  • Als Anfänger reicht oft ein Smartphone mit einer Geocaching-App. Für Fortgeschrittene können spezielle GPS-Geräte wie von Garmin genauer sein und mehr Speicherplatz bieten.

  • Achte bei der Auswahl von Caches auf die Schwierigkeitsgrade (D für Difficulty) und das Gelände (T für Terrain), besonders wenn du mit Kindern unterwegs bist. Werte von 1-2 sind für den Anfang gut geeignet.

  • Für die Suche sind oft feste Schuhe und wetterangepasste Kleidung wichtig, da man sich manchmal durch Gebüsch schlagen oder über kleine Hindernisse klettern muss.

  • Es gibt verschiedene Cache-Arten wie traditionelle, Multi-Caches oder Nachtcaches, die unterschiedliche Herangehensweisen und manchmal auch Spezialausrüstung erfordern.

Die Grundlagen des Geocaching GPS Tipps

Geocaching ist im Grunde eine moderne Schatzsuche, bei der man mit Hilfe von GPS-Koordinaten versteckte Behälter, sogenannte „Caches“, aufspürt. Das Ganze ist weltweit verbreitet und kann fast überall gemacht werden – vom Stadtpark bis zum höchsten Berg. Ihr braucht dafür im Grunde nur ein GPS-fähiges Gerät, sei es euer Smartphone oder ein spezielles GPS-Gerät, und die dazugehörige App oder Software. Die Registrierung auf Plattformen wie geocaching.com ist kostenlos und gibt euch Zugang zu einer riesigen Datenbank an Verstecken.

Was Ist Geocaching?

Stellt euch vor, ihr seid Detektive auf Schatzsuche. Mit einer Liste von Koordinaten, die ihr von einer Webseite oder App bekommt, macht ihr euch auf den Weg. Das Ziel ist ein kleiner Behälter, der Cache. Darin findet ihr meist ein Logbuch, in das ihr euch eintragt, und oft auch kleine Tauschgegenstände. Das Prinzip ist einfach: Wer etwas mitnimmt, hinterlässt etwas Neues. Das Schöne am Geocaching ist die Kombination aus Technik, Naturerlebnis und dem Nervenkitzel der Entdeckung. Es ist eine Aktivität, die man alleine oder mit Freunden und Familie machen kann und die einen immer wieder an Orte führt, die man sonst vielleicht nie entdeckt hätte.

Die Wichtigsten Begriffe Beim Geocaching

Damit ihr euch im Geocaching-Dschungel zurechtfindet, hier ein paar Begriffe, die ihr oft hören werdet:

  • Cache: Der versteckte Behälter, den ihr sucht. Es gibt verschiedene Arten, wie z.B. Traditional Caches (ein Versteck), Multi-Caches (mehrere Stationen) oder Mystery Caches (mit Rätseln).

  • Logbuch: Ein kleines Heft im Cache, in das sich jeder Finder einträgt, um zu beweisen, dass er da war.

  • Tauschgegenstände (SWAG): Kleine Dinge, die im Cache hinterlassen werden können. Nehmt etwas mit, hinterlasst etwas Neues.

  • Koordinate: Die genauen GPS-Daten (Breiten- und Längengrad), die euch zum Cache führen.

  • Owner (Besitzer): Die Person, die den Cache gelegt hat und für dessen Wartung zuständig ist.

  • Found it (FTF): „First To Find“ – die Auszeichnung für denjenigen, der einen neuen Cache als Erster findet.

Wo Kann Man Geocaching Machen?

Die kurze Antwort: Fast überall! Geocaching ist eine globale Aktivität. Ihr findet Caches in:

  • Städtischen Gebieten: Versteckt an Gebäuden, Denkmälern oder in Parks.

  • Ländlichen Regionen: In Wäldern, an Seen, auf Feldern oder in kleinen Dörfern.

  • Naturschutzgebieten: Oftmals mit besonderem Fokus auf die Natur und Umwelt.

  • An touristischen Orten: Um Sehenswürdigkeiten auf eine neue Art zu entdecken.

Es gibt sogar Caches, die speziell für den Urlaub oder für unterwegs konzipiert sind. Die einzige Grenze ist die Fantasie der Cache-Besitzer und die Verfügbarkeit von GPS-Signalen. Beachtet aber immer die Regeln des Ortes, an dem ihr sucht, und hinterlasst die Natur so, wie ihr sie vorgefunden habt.

Die Richtige Ausrüstung Für Ihre Schatzsuche

Geocaching Ausrüstung und Schatzsuche im Wald

Wenn ihr euch auf Schatzsuche begebt, ist die richtige Ausrüstung Gold wert. Aber keine Sorge, ihr müsst nicht gleich ein Vermögen ausgeben, um loszulegen. Für den Anfang reicht oft schon das, was ihr sowieso dabei habt.

Smartphone Oder Spezielles GPS-Gerät?

Das ist wohl die erste große Frage, die sich viele stellen. Früher war ein spezielles GPS-Gerät fast ein Muss. Diese Geräte sind oft robuster und haben eine längere Akkulaufzeit, was auf langen Touren super ist. Außerdem können sie oft mehr Caches speichern und bieten manchmal genauere Koordinaten. Aber mal ehrlich, die meisten von uns haben heute ein Smartphone in der Tasche, und das ist für den Anfang absolut ausreichend. Mit einer guten Geocaching-App, wie z.B. c:geo oder der offiziellen Geocaching® App, habt ihr die Caches, Koordinaten und Wegbeschreibungen direkt auf dem Bildschirm. Der größte Vorteil des Smartphones ist seine Vielseitigkeit – es ist ja nicht nur ein GPS-Gerät, sondern auch eure Kamera, euer Kommunikationsmittel und euer Nachschlagewerk.

Gerätetyp

Vorteile

Nachteile

Smartphone

Vielseitig, oft schon vorhanden, gute Apps

Akkulaufzeit, Empfindlichkeit bei schlechtem Wetter

Spezielles GPS-Gerät

Robust, lange Akkulaufzeit, oft genauer

Höhere Anschaffungskosten, weniger vielseitig

Unverzichtbares Zubehör Für Anfänger

Okay, ihr habt euer Smartphone oder GPS-Gerät. Was braucht ihr jetzt unbedingt noch? Ganz einfach:

  • Ein Stift: Klingt banal, ist aber super wichtig. In fast jedem Cache liegt ein kleines Logbuch, und ohne Stift könnt ihr euch nicht eintragen. Am besten nehmt ihr einen wasserfesten Stift, falls es mal feucht wird.

  • Kleine Tauschgegenstände: Gerade wenn ihr mit Kindern unterwegs seid, macht das Tauschen von kleinen Dingen riesigen Spaß. Von kleinen Spielzeugen über Sticker bis hin zu besonderen Anhängern ist alles erlaubt, solange es nicht zu groß ist und die Umwelt nicht belastet.

  • Eine Powerbank: Smartphones können hungrig sein, besonders wenn das GPS ständig läuft. Eine kleine Powerbank sorgt dafür, dass euch nicht mitten in der Suche der Saft ausgeht.

Denkt daran, dass die meisten Caches so versteckt sind, dass man sie nicht sofort sieht. Manchmal muss man genau hinschauen, sich bücken oder sogar mal um die Ecke denken. Die App zeigt euch zwar die ungefähre Position an, aber das eigentliche Finden ist oft Detektivarbeit.

Spezialausrüstung Für Fortgeschrittene

Wenn ihr merkt, dass Geocaching euer Ding ist und ihr euch an schwierigere Caches wagen wollt, gibt es ein paar Dinge, die euch das Leben leichter machen können. Das sind dann oft keine Must-Havess mehr, aber sie helfen ungemein:

  • Magnetheber oder Teleskopstange: Manche Caches sind mit Magneten befestigt und hängen an schwer erreichbaren Stellen, zum Beispiel unter Brücken oder an Metallteilen. Ein Magnetheber kann hier Gold wert sein.

  • Spiegel: Ähnlich wie beim Magnetheber, ein kleiner Spiegel kann helfen, um Ecken zu schauen oder in enge Spalten hineinzusehen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

  • LED-Stirnlampe: Für Nachtcaches oder dunkle Verstecke ist eine Stirnlampe unerlässlich. Sie lässt euch die Hände frei, was beim Suchen und Loggen sehr praktisch ist.

  • Handschuhe: Je nach Jahreszeit und Versteck können Handschuhe nützlich sein, um sich vor Schmutz oder Kälte zu schützen. Und manchmal muss man eben auch mal in ein Gebüsch greifen.

Geocaching GPS Tipps Für Die Suche

Okay, du hast also dein Gerät, deine App ist bereit und die Koordinaten sind eingegeben. Jetzt geht die eigentliche Schatzsuche los! Manchmal ist es ja so, dass das GPS dich bis auf wenige Meter genau an den Ort bringt, aber dann? Dann ist dein eigener Spürsinn gefragt. Denk mal nach, wo würdest du selbst einen kleinen Behälter verstecken, damit er nicht sofort auffällt? Oft sind die Caches an Stellen, wo man sie am wenigsten vermutet. Ein Blick nach oben, unten, vielleicht mal hinter eine lose Mauer oder in einen hohlen Baumstamm kann Wunder wirken.

Den Richtigen Cache Finden

Die Auswahl an Caches ist riesig, und das ist ja das Schöne daran. Von einfachen Verstecken, die man fast geschenkt bekommt, bis hin zu echten Rätseln ist alles dabei. Wenn du gerade erst anfängst, such dir am besten einen Cache mit wenigen Schwierigkeitspunkten aus. Das motiviert ungemein, wenn man schnell Erfolg hat. Die App oder dein GPS-Gerät zeigt dir ja auch an, wie viele Favoritenpunkte ein Cache bekommen hat. Viele Punkte bedeuten oft, dass der Cache besonders gut gemacht oder an einem tollen Ort versteckt ist. Aber Vorsicht, das kann auch bedeuten, dass er schwerer zu finden ist.

Hinweise Und Tipps Nutzen

Manchmal steht man echt auf dem Schlauch, oder? Wenn du dich im Kreis drehst und der Cache einfach nicht auftauchen will, keine Panik. Die meisten Cacher hinterlassen nützliche Hinweise. In der App gibt es oft eine Funktion für ‚Tipps‘ oder ‚Hints‘. Diese sind manchmal nur ein kleiner Schubs in die richtige Richtung, manchmal aber auch eine direkte Hilfe. Nutze sie! Es ist keine Schande, mal einen Tipp zu brauchen. Schließlich soll die Schatzsuche ja Spaß machen und nicht in Frustration enden. Denk dran, dass die Suche in der Natur manchmal auch von den Jahreszeiten abhängt. Im Winter kann ein Cache, der im Sommer leicht zu finden war, unter Schnee begraben sein. Eine gute Vorbereitung, wie das Herunterladen von Offline-Karten, ist da Gold wert, besonders wenn du dich in unbekanntem Gelände befindest Navigieren im Winter.

Die Bedeutung Von Schwierigkeitsgraden

Die Schwierigkeitsgrade bei Geocaches sind nicht nur zum Spaß da. Sie geben dir eine gute Vorstellung davon, was dich erwartet. Ein Cache mit einem Schwierigkeitsgrad von 1 (oft als ‚Terrain‘ oder ‚Gelände‘ bezeichnet) ist meist leicht zugänglich und erfordert keine besonderen Kletterkünste oder akrobatischen Einlagen. Caches mit höheren Schwierigkeitsgraden können dich aber auch mal an deine Grenzen bringen. Sie erfordern vielleicht ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, Geduld oder sogar spezielle Ausrüstung. Wenn du also gerade erst anfängst, starte mit den einfachen Caches. So sammelst du Erfahrung und lernst dein GPS-Gerät oder Smartphone besser kennen, bevor du dich an die wirklich kniffligen Nüsse wagst.

Besondere Herausforderungen Beim Geocaching

Manchmal reicht die normale Schatzsuche nicht mehr aus, um den Adrenalinspiegel in die Höhe zu treiben. Dann wird es Zeit für die besonderen Herausforderungen, die das Geocaching zu bieten hat. Diese Varianten erfordern oft mehr als nur einen Blick auf die GPS-Koordinaten.

Nachtcaches und ihre Besonderheiten

Stell dir vor, du bist draußen, die Sonne ist längst untergegangen, und du suchst nach einem Schatz. Genau das ist die Idee hinter Nachtcaches. Die Hinweise sind oft nur im Dunkeln sichtbar, vielleicht durch Reflektoren, die man nur mit einer Taschenlampe entdeckt. Manchmal braucht man sogar spezielle Ausrüstung, um die versteckten Zeichen zu erkennen. Das ist definitiv nichts für schwache Nerven, aber die Atmosphäre ist einmalig.

Multi-Caches und rätselhafte Anweisungen

Bei einem Multi-Cache ist es nicht mit einem einzigen Versteck getan. Hier musst du oft mehrere Stationen ansteuern, um zum finalen Schatz zu gelangen. Die Anweisungen können dabei ganz schön knifflig sein. „Nimm Wasser mit, aber nur für die erste Station“ – solche Sätze sind keine Seltenheit. Man muss also nicht nur gut suchen, sondern auch gut mitdenken und die Hinweise richtig interpretieren. Das ist wie eine kleine Schnitzeljagd, nur eben mit GPS.

Die Königsdisziplin: Pro Caches entdecken

Für die ganz Ambitionierten gibt es die sogenannten Pro Caches. Diese sind oft nicht in den kostenlosen Apps oder auf den Standardkarten verzeichnet. Sie sind sozusagen die geheimen Schätze, die nur mit etwas mehr Aufwand und detektivischem Gespür zu finden sind. Wer es schafft, diese zu entdecken, hat wirklich etwas Besonderes geleistet. Es ist die ultimative Herausforderung für erfahrene Geocacher, die nach dem Extra-Kick suchen.

Geocaching Mit Kindern Und Familie

Geocaching ist eine super Sache, um mit den Kids rauszukommen und gemeinsam etwas Spannendes zu erleben. Stellt euch vor, die Kinder sind total motiviert, weil sie einen echten Schatz suchen! Das kann die Laune beim Wandern oder Spazierengehen enorm heben, selbst bei denen, die sonst schnell „langweilig“ rufen. Es ist wirklich erstaunlich, wie ein bisschen Abenteuerlust die ganze Familie in Bewegung bringen kann.

Vorteile Der GPS-Schatzsuche Für Kinder

Die Vorteile liegen auf der Hand: Kinder sind oft mit Feuereifer dabei, wenn es darum geht, versteckte Behälter zu finden. Das fördert nicht nur die Bewegung an der frischen Luft, sondern schult auch spielerisch den Umgang mit Technik und die Orientierung. Man entdeckt gemeinsam neue Orte, sei es im heimischen Wald oder im Urlaub. Das gemeinsame Erfolgserlebnis stärkt den Familienzusammenhalt.

  • Bewegung: Kinder sind motivierter, draußen aktiv zu sein.

  • Technik & Orientierung: Spielerischer Umgang mit GPS und Karten.

  • Entdeckungslust: Neue Orte und Umgebungen werden erkundet.

  • Teamwork: Gemeinsames Lösen von Rätseln und Finden von Caches.

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den größten Spaß machen. Ein gut versteckter Cache, der nach einigem Suchen endlich gefunden wird, sorgt für strahlende Kinderaugen. Das ist oft mehr wert als jedes teure Spielzeug.

Passende Kleidung Und Sicherheit

Wenn man mit Kindern auf Schatzsuche geht, ist die richtige Kleidung das A und O. Denkt daran, dass man auch mal durch Gebüsch muss oder auf unebenem Gelände unterwegs ist. Feste, bequeme Schuhe sind ein Muss, um Blasen und Rückenschmerzen vorzubeugen. Lange Hosen schützen vor Kratzern und Insektenstichen, selbst wenn es warm ist. Denkt auch an einen kleinen Rucksack für Wasser und Snacks. Bei der Suche solltet ihr immer darauf achten, wo ihr hintretet und euch bewegt, um Unfälle zu vermeiden. Es gibt auch spezielle GPS-Tracker, die man den Kindern umhängen kann, falls sie mal verloren gehen sollten, was eine zusätzliche Sicherheit bietet, ganz ohne monatliche Gebühren GPS trackers without monthly fees.

Tauschgegenstände Und Freude Am Spiel

In vielen Geocaches finden sich kleine Tauschgegenstände. Das ist für Kinder oft ein besonderes Highlight. Sie können etwas mitnehmen, das sie dort gefunden haben, und dafür etwas Eigenes hinterlassen. Das können kleine Spielzeuge, Aufkleber oder andere nette Kleinigkeiten sein. Wichtig ist nur, dass die Tauschgegenstände jugendfrei sind, damit das Spiel für alle Familien passt. Die Freude am Finden und Tauschen macht das Geocaching zu einem echten Erlebnis für die ganze Familie.

Kreativ Werden: Den Eigenen Cache Legen

Nachdem du nun schon einige Schätze gefunden hast, juckt es dich vielleicht selbst in den Fingern, etwas Eigenes zu erschaffen? Das ist eine super Idee! Einen eigenen Cache zu legen, ist eine tolle Möglichkeit, anderen Geocachern eine Freude zu machen und deine eigene kleine Ecke der Welt zu teilen. Es ist nicht nur das Verstecken selbst, sondern auch das Nachdenken darüber, wie man jemandem eine spannende Suche bereiten kann.

Ideen Für Originelle Verstecke

Beim Verstecken sind deiner Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Denk mal darüber nach, wo du selbst gerne suchen würdest oder was dich bei einer Suche überraschen würde. Manchmal sind es die einfachsten Ideen, die am besten funktionieren. Vielleicht ein gut getarnter Behälter in einem Baumstumpf, ein magnetisches Döschen unter einer Parkbank oder sogar etwas, das nur bei genauerem Hinsehen auffällt.

  • Kleine Behälter (Petlinge): Diese sind super vielseitig und leicht zu tarnen. Du kannst sie in Astgabeln, unter Steinen oder in Mauerritzen verstecken.

  • Magnetische Dosen: Perfekt für metallische Oberflächen, die man auf den ersten Blick übersieht. Denk an Brückenpfeiler, Geländer oder Straßenschilder.

  • Tarnung ist alles: Nutze Naturmaterialien wie Rinde, Moos oder Laub, um deinen Cache unauffällig zu machen. Oder integriere ihn in eine bestehende Struktur, sodass er fast unsichtbar wird.

  • Der Überraschungseffekt: Verstecke deinen Cache an einem Ort, den man normalerweise nicht beachten würde, aber der trotzdem gut erreichbar ist.

Regeln Und Verantwortung Beim Caching

Bevor du deinen eigenen Schatz versteckst, solltest du ein paar Dinge wissen. Es gibt Regeln, die dafür sorgen, dass Geocaching für alle ein tolles Erlebnis bleibt. Das Wichtigste ist, dass dein Cache niemanden gefährdet oder stört.

  • Genehmigung einholen: Stelle sicher, dass du die Erlaubnis hast, an dem gewählten Ort einen Cache zu verstecken. Das gilt besonders für Privatgrundstücke oder geschützte Gebiete.

  • Keine Beschädigung: Dein Cache und die Art, wie du ihn versteckst, dürfen nichts beschädigen. Keine Bäume ansägen, keine Steine unnötig bewegen.

  • Zugänglichkeit: Der Cache sollte für jeden erreichbar sein, ohne dass er sich in Gefahr bringen muss. Klettern oder Tauchen ist nur für spezielle Cache-Typen gedacht und muss klar gekennzeichnet sein.

  • Umwelt schützen: Hinterlasse den Ort so, wie du ihn vorgefunden hast. Nimm deinen Müll mit und störe die Natur nicht.

Wartung Und Pflege Des Eigenen Caches

Einen Cache zu legen ist nur der erste Schritt. Du bist danach auch dafür verantwortlich, dass er in einem guten Zustand bleibt. Das bedeutet, du musst ihn ab und zu überprüfen.

  • Regelmäßige Kontrollen: Schau ab und zu nach deinem Cache, besonders wenn du viele Fundmeldungen oder Logbucheinträge siehst. Ist noch alles in Ordnung?

  • Logbuch austauschen: Wenn das Logbuch voll ist, tausche es gegen ein neues aus. Das ist wichtig, damit sich die Finder eintragen können.

  • Tauschgegenstände auffüllen: Wenn du Tauschgegenstände (SWAG) in deinem Cache hast, achte darauf, dass immer etwas da ist. Wenn jemand etwas mitnimmt, sollte er idealerweise etwas Neues hinterlassen.

  • Auf Meldungen reagieren: Wenn sich jemand meldet, dass dein Cache beschädigt ist oder fehlt, kümmere dich darum. Das zeigt, dass du dich um dein „Baby“ kümmerst.

Einen gut gepflegten Cache zu finden, macht einfach mehr Spaß. Es zeigt, dass sich jemand Gedanken gemacht hat und sich darum kümmert. Das ist ein wichtiger Teil der Geocaching-Gemeinschaft.

Fazit: Auf zur nächsten Schatzsuche!

Also, was lernen wir daraus? Geocaching ist mehr als nur ein Spiel, es ist eine tolle Möglichkeit, rauszukommen und die Welt um sich herum neu zu entdecken. Egal ob mit dem Handy oder einem speziellen Gerät, die Jagd nach den versteckten Schätzen macht einfach Laune. Manchmal ist es knifflig, manchmal braucht man ein bisschen Geduld, aber das Gefühl, wenn man den Cache endlich in den Händen hält, ist unbezahlbar. Also, worauf wartet ihr noch? Schnappt euch euer GPS-Gerät oder Smartphone und ab nach draußen – die nächste Schatzkiste wartet schon auf euch!

Häufig gestellte Fragen

Was genau ist Geocaching eigentlich?

Geocaching ist wie eine moderne Schatzsuche mit Technik. Stell dir vor, Leute verstecken kleine Behälter, sogenannte Caches, an tollen Orten und geben online die genauen Koordinaten an. Mit einem Handy oder GPS-Gerät suchst du dann diese Schätze. Meistens findest du darin ein kleines Buch, in das du dich eintragen kannst, und manchmal auch kleine Tauschgegenstände.

Brauche ich unbedingt ein teures GPS-Gerät?

Nein, gar nicht! Ein normales Smartphone mit einer Geocaching-App reicht für den Anfang völlig aus. Viele Handys haben schon ein eingebautes GPS. Spezielle GPS-Geräte sind zwar manchmal genauer, aber für den Anfang ist dein Handy super geeignet.

Ist Geocaching kostenlos?

Ja, die Grundlagen des Geocachings sind kostenlos. Du kannst dir eine App herunterladen und damit viele Caches finden und suchen, ohne etwas zu bezahlen. Es gibt zwar auch eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft, die dir mehr Funktionen und mehr Caches anzeigt, aber zum Ausprobieren brauchst du sie nicht.

Was bedeutet die D/T-Wertung bei den Caches?

Die D/T-Wertung sagt dir, wie schwer ein Cache zu finden ist (D für Difficulty) und wie schwierig das Gelände ist (T für Terrain). Beide Werte gehen von 1 (ganz einfach) bis 5 (sehr schwer). Für den Anfang sind Caches mit einer Wertung von 1 oder 2 super geeignet, besonders wenn du mit Kindern unterwegs bist.

Was mache ich, wenn ich einen Cache nicht finde?

Das kann passieren, keine Sorge! Oft gibt es in der App oder auf der Webseite einen Hinweis (manchmal ‚Hint‘ genannt). Der gibt dir einen kleinen Tipp, wo du noch suchen könntest. Manchmal hilft es auch, die Perspektive zu wechseln oder einen Freund um Hilfe zu bitten.

Was sind Tauschgegenstände und was lege ich hinein?

In vielen Caches liegen kleine Dinge zum Tauschen. Wenn du etwas Nettes findest und es mitnehmen möchtest, ist es üblich, dass du dafür etwas Eigenes hineinlegst. Das können zum Beispiel kleine Spielzeuge, Aufkleber oder Schlüsselanhänger sein. Wichtig ist, dass die Sachen für Kinder geeignet sind.